Wir haben es alle schon erlebt: die unerträgliche Hitze in der Innenstadt oder den „Dammbruch“ über unseren Köpfen, der die Kanalisation der Stadt an ihre Grenzen getrieben und die Iller in einen reißenden Strom verwandelt hat. Auch in Zukunft werden Extremwetterereignisse eine wiederkehrende Herausforderung sein. Dabei stellen sie zunehmend eine Gefahr dar – besonders für die Schwächsten unserer Gesellschaft wie Kinder, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit Vorerkrankungen.
Auf Initiative der SPD hat die Stadt Senden mittlerweile einen Klimaschutzmanager. Nun gilt es, darauf aufbauend bei künftigen Projekten den Schutz vor extremer Hitze und das Management großer Wassermassen noch stärker zu berücksichtigen. Weiterer Versiegelung muss entgegengewirkt und dringend mehr Grün in das Stadtbild integriert werden – sei es zur Wasseraufnahme oder als Schattenspender.
Ferner sind sowohl die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude als auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur wichtige Eckpfeiler. Die Frage, ob E-Mobilität die Zukunft ist, stellt sich schon gar nicht mehr – sondern nur noch, ab wann.